Aktuelles

Gloria sei dir gesungen – Kreisposaunenfest 2019

Unter dem Motto „Gloria sei dir gesungen“ haben sich Bläserinnen und Bläser aus dem Kirchenkreis Oldenburger Münsterland in der Ev. Kirche in Cloppenburg zum diesjährigen Kreisposaunenfest versammelt. Unter der Leitung von Kreisposaunenwart Florian Kubiczek wurde in Regionalproben in Löningen, Bakum und Cloppenburg das Programm erarbeitet. Zum ersten Mal waren auch Jungbläser aus Löningen am Gottesdienst beteiligt.

Zu Beginn des Kreisposaunenfestes 2019 gab es eine gemeinsame Probe in der Ev. Kirche. Erstmals haben hier alle Bläserinnen und Bläser zusammen die Musik zum erklingen gebracht. Mit diesem ersten Höreindruck ging es für die Bläserinnen und Bläser weiter zum St. Pius Stift, wo es ein zentrales Kurrendeblasen für die dortigen Bewohner gab. Im Anschluss konnten die Bläserinnen und Bläser bei schönstem Wetter vor der Kirche ein gemeinsames Kaffeetrinken genießen.

Zum Festgottesdienst kam eine sangesfreudige Gemeinde zusammen und stimmte Lieder wie „Gott gab uns Atem“ oder „Himmel, Erde,Luft und Meer“ an. Nach dem letzten Stück „Gloria sei dir gesungen“, konnten sich die Bläserinnen und Bläsern über langen Beifall freuen und ein gelungener Festgottesdienst unter der Federführung von Pastor Pauly und Kreisposaunenwart Florian Kubiczek ging zu Ende. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Schwedenheim  konnten die Bläserinnen und Bläser bei Suppe und Getränken das diesjährige Kreisposaunenfest in Cloppenburg ausklingen lassen.

Florian Kubiczek

 

Kreissynode tagte in Friesoythe

Die diesjährige Herbstsynode unseres Kirchenkreises tagte in Friesoythe. Nach einem Gottesdienst, den Frau Christine Wagner aus Dinklage, neue Prädikantin in unserem Kirchenkreis und Synodale aus Dinklage, hielt, eröffnete Kreispfarrer Michael Braun die Tagung im Gemeindehaus. Zuvor konnten die Mitglieder sich noch bei einem Imbiss stärken und in zwanglosem Gespräch auf die kommenden Beratungen vorbereiten.

Nach Berichten aus der Landessynode, Kreisjugend und Kreisdiakonie informierte Kreispfarrer Braun über die Situation im Kirchenkreis. Erfreut konnte er einen Zuwachs von immerhin 100 Gemeindeglieder in unserem Kirchenkreis vermelden, was bei insgesamt rückläufigen Mitgliederzahlen in unserer Kirche optimistisch stimme. Besonders hob er die Feierlichkeiten in Goldenstedt und Visbek hervor. In Goldenstedt wurde mit einem umfangreichen Programm an „475 Jahre evangelisch in Goldenstedt“ erinnert und Visbek beging sein 1200jähriges Jubiläum, bei dem auch die evangelische Ortsgemeinde umfassend mit eingebunden war. Aber auch inhaltlich habe sich unser Kirchenkreis weiterentwickelt: Braun erinnerte an die konfessions- und religionsübergreifenden Dialoggespräche in Lohne, die Kinderkirche in Dinklage sowie als besonderen Höhepunkt die ökumenische Veranstaltung zum Reformationstag in der Klosterkirche in Vechta, der ja bekanntlich erstmalig als gesetzlicher Feiertag in Niedersachsen begangen wurde. Aber auch Probleme sprach der Kreispfarrer an, die aus den rückläufigen Einnahmen der oldenburgischen Kirche resultierten. Aus dem Kreis der Synodalen wurde in diesem Zusammenhang der Wunsch geäußert, dass zukünftig Mitglieder des Oberkirchenrates wieder an den Tagungen teilnehmen sollten, um hier Informationen aus erster Hand zu erhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Synode war die Verabschiedung des Haushaltes. In einer Einführung stellte die stellvertretende Leiterin der regionalen Dienststelle Oldenburger Münsterland, Susanne Willen, fest, dass die Buchungsrückstände nun aufgearbeitete seien. Die Einführung der Doppik sei aber immer noch eine große Herausforderung für ihre Dienstelle, der man sich aber optimistisch stelle.

Nach dem die Wahlen zur Landessynode stattgefunden hatten (Bericht hierzu folgt), stellte der Kreispfarrer zum Schluss den neuen Pfarrstellenverteilungsplan (Einzelheiten auf dieser Webseite in einem vorherigen Bericht) vor. Er betonte die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten aus Kirchengemeinden und Kreiskirchenrat und freute sich über den einstimmigen Beschluss zu diesem Papier. Der Plan geht nun in die einzelnen Gemeinden zur Aussprache und soll auf einer gesonderten Tagung am 27. November im Johannesstift in Vechta endgültig verabschiedet werden.

Zum Schluss gedachte Kreispfarrer Braun noch dem kürzlich plötzlich verstorbenen Joachim von Kaidascy, der in vielen Funktionen die Belange unseres Kirchenkreises vertrat.
Die Frühjahrssynode des Kirchenkreises findet am 20.03.2020 in Cloppenburg statt.

Carsten Homann

Kirchenkreis stellt neues Pfarrstellenverteilungskonzept fertig

Auch der Kirchenkreis Oldenburger Münsterland wird in den nächsten Jahren mit deutlich weniger Pfarrerinnen und Pfarrern auskommen müssen. Die Anzahl sinkt bis 2030 von aktuell 30 auf 24,5 Stellen.

Neben vier landeskirchlichen Pfarrstellen für Schule, Krankenhaus und Gefängnis (zwei Stellen) stehen dem Kirchenkreis zukünftig nur noch 20,5 Pfarrstellen für Kirchengemeinden, übergemeindliche Aufgaben und das Kreispfarramt zur Verfügung. 

Um sich der Herausforderung dieser Reduzierung gemeinsam und transparent zu stellen, hatte die Kreissynode des Kirchenkreises eine große Arbeitsgemeinschaft mit Vertreterinnen und Vertretern aller 20 Kirchengemeinden und der übergemeindlichen Handlungsfelder eingesetzt. Diese Arbeitsgemeinschaft hat in mehreren gemeinsamen Sitzungen und mit Unterstützungen des Pfarrkonvents und regionaler Treffen vor Ort, sowie in Rückkopplung mit den Gemeindekirchenräten aller Kirchengemeinden nun ein neues Pfarrstellenkonzept fertig gestellt.

Demnach werden für die Kirchengemeinden des Kirchenkreises zukünftig 18, 5 Pfarrstellen zur Verfügung stehen. Diese werde durch eine übergemeindliche Pfarrstelle für Vakanzvertretungen und Projekte zur Mission und durch die Kreispfarrstelle unterstützt, deren Gemeindeanteil zukünftig nicht mehr an eine Kirchengemeinde gebunden, sondern bedarfs- und aufgabenbezogen im ganzen Kirchenkreis zum Einsatz kommen soll.

Dieses neue Pfarrstellenverteilungskonzept fand die einstimmige Billigung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und wird am 13. September 2019 der Kreissynode des Kirchenkreises zur weiteren Beratung und Beschlussfassung übergeben.

Michael Braun, Kreispfarrer

 

Lastrup: Neue Veranstaltungsangebote

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde bietet wieder eine Reihe von Veranstaltungen an.

Im „Treffpunkt Apfelgarten“ erwarten die ZuhörerInnen eine Reihe von Konzerten.
Infoflyer hier.

Außerdem wird es in den Sommerferien als „Entdeckungsreise zu unbekannteren biblischen Personen“ eine sonntägliche Predigtreihe in Lastrup bzw. Lindern geben.
Infoflyer hier

Evangelische Kirche berät über Zukunft ihrer Pfarrstellen

Bis zum Jahr 2030 wird auch in der evangelischen Kirche im Oldenburger Land die Anzahl der aktiven Pfarrerinnen und Pfarrer sinken. „Wie in fast allen Berufsfeldern erfährt auch die evangelische Kirche in den nächsten Jahren die Auswirkungen von Fachkräftemangel und weniger werdenden Mitarbeitenden“, so Kreispfarrer Michael Braun. „Die Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer im Oldenburger Münsterland wird von derzeit 25,5 auf 20,5 Pfarrstellen im Jahr 2030  trotz wachsender Gemeindegliederzahlen sinken. Dazu kommen eventuell noch Sonderseelsorgestellen in den Bereichen Schulpfarramt, Gefängnis- und Krankenhausseelsorge“.

Um sich auf diese Veränderung einzustellen und die Auswirkungen weniger werdender Pfarrerinnen und Pfarrer in gemeinsamer Verantwortung zu tragen, hat nun die Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Oldenburger Münsterland eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um ein Konzept für die Verteilung von Pfarrstellen im Kirchenkreis bis zum Jahr 2030 zu erarbeiten.

Diese Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern aller 20 Kirchengemeinden und von übergemeindlichen Arbeitsbereichen kam am vergangenen Mittwoch, 15. Mai, zu ihrer Auftaktveranstaltung in Garrel zusammen. Erste Überlegungen zur zukünftigen Verteilung wurden dabei angedacht und sollen nun in den Kirchengemeinden vor Ort diskutiert werden. Zwei weitere Treffen der Arbeitsgruppe sind für Juni und August geplant. Ein Ergebnis soll im Herbst vorliegen und anschließend durch die Kreissynode beraten und beschlossen werden. Damit soll noch in diesem Jahr die zukünftige Pfarrstellenverteilung für alle Kirchengemeinden verbindlich geklärt werden.

 

Kreissynode tagte in Lohne

J. Krause aus Neuenkirchen eröffnet die Synode

Die diesjährige Frühjahrssynode des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland in Lohne stand im Zeichen von Wahlen, da sich nach den Gemeindekirchenratswahlen im letzten Jahr auch die Kreissynode neu zusammensetzt. Nach einem Gottesdienst, in dem Pfarrerin Sabine Prunzel  in ihrer Predigt auf die neuen Herausforderungen einging, die durch das Sparkonzept der oldenburgischen Kirche auf den Kirchenkreis und die einzelnen Gemeinden zukommen werden, stärkten sich die Synodalen noch bei Kaffee und Butterkuchen für die vielen Wahlen und konnten sich im zwanglosen Gespräch über zukünftige Aufgaben und Problemstellungen austauschen. Anschließend eröffnete Alterspräsident Jürgen Krause aus Neuenkirchen die Synode. Als erstes stand dann die Wahl des Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Einstimmig wurde Kreispfarrer Braun wieder gewählt, zu seinem Stellvertreter wurde der ehemalige Bürgermeister von Lohne Hans Georg Niesel, der sich gegen zwei Mitbewerber durchsetze.Der Wahl zum Kreiskirchenrat ging eine Diskussion voraus, ob die Anzahl der zu wählenden Kreissynodalen auf sechs erhöht werden solle, wozu die Synode sich entschloss, da die anstehenden Aufgaben sinnvollerweise von einer breiteren Basis mitgetragen werden sollen.

So wurden neben dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter folgende Personen gewählt:

Pfarrer Andreas Technow als stellv. Vorsitzender des Kreiskirchenrates, Pfarrerin Anette Domke (beide Vechta), Frau Doris Fangmann ( Visbek – Langförden), Frau Christine Wagner (Dinklage), Frau Ilona Benker ( Fladderlohausen), Frau Almut Härtel (Vechta) und Herr Dr. H.- H. Lüttich (Cloppenburg).

In einem Marathon von zehn Wahlen mussten folgende Funktionen besetzt werden: Schriftführung für die Synode, anweisende Synodenmitglieder, Rechnungsprüfung, sechs Mitglieder für den Kreismusikausschuss, Besetzung für den Vorstand der Evangelischen Erwachsenenbildung in Oldenburg, Kreisjugendausschuss, Kreisdiakonievorstand und Visitationsteam.

Die Synode beschloss, eine Arbeitsgemeinschaft einzusetzen, die der Kreissynode im Herbst ein Pfarrstellenkonzept für das Oldenburger Münsterland vorlegen soll, das die Vorgaben der Landessynode berücksichtigt.

Zwischen den einzelnen Wahlgängen fand Synodenpräsidentin Sabine Blütchen Gelegenheit, die Synodalen auf die auf der kommenden Kreissynode zu wählenden Landesynodalen einzustimmen, in dem sie über Aufgaben und Verpflichtungen eines Landessynoden referierte.

Nach einer intensiven Sitzung schloss Kreispfarrer Braun die Sitzung um 20.15 Uhr mit dem Segen und entließ die Synodalen in ein verdientes Wochenende. Die nächste Kreissynode ist auf den 13. September terminiert mit der Wahl der neuen Mitglieder für die Landessynode.

Carsten Homann