Aktuelles

Evangelische Kirche berät über Zukunft ihrer Pfarrstellen

Bis zum Jahr 2030 wird auch in der evangelischen Kirche im Oldenburger Land die Anzahl der aktiven Pfarrerinnen und Pfarrer sinken. „Wie in fast allen Berufsfeldern erfährt auch die evangelische Kirche in den nächsten Jahren die Auswirkungen von Fachkräftemangel und weniger werdenden Mitarbeitenden“, so Kreispfarrer Michael Braun. „Die Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer im Oldenburger Münsterland wird von derzeit 25,5 auf 20,5 Pfarrstellen im Jahr 2030  trotz wachsender Gemeindegliederzahlen sinken. Dazu kommen eventuell noch Sonderseelsorgestellen in den Bereichen Schulpfarramt, Gefängnis- und Krankenhausseelsorge“.

Um sich auf diese Veränderung einzustellen und die Auswirkungen weniger werdender Pfarrerinnen und Pfarrer in gemeinsamer Verantwortung zu tragen, hat nun die Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Oldenburger Münsterland eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um ein Konzept für die Verteilung von Pfarrstellen im Kirchenkreis bis zum Jahr 2030 zu erarbeiten.

Diese Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern aller 20 Kirchengemeinden und von übergemeindlichen Arbeitsbereichen kam am vergangenen Mittwoch, 15. Mai, zu ihrer Auftaktveranstaltung in Garrel zusammen. Erste Überlegungen zur zukünftigen Verteilung wurden dabei angedacht und sollen nun in den Kirchengemeinden vor Ort diskutiert werden. Zwei weitere Treffen der Arbeitsgruppe sind für Juni und August geplant. Ein Ergebnis soll im Herbst vorliegen und anschließend durch die Kreissynode beraten und beschlossen werden. Damit soll noch in diesem Jahr die zukünftige Pfarrstellenverteilung für alle Kirchengemeinden verbindlich geklärt werden.

Pfarrkonvent tagt in Hamburg   

Der Pfarrkonvent des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland informierte sich am 08. Mai auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg über aktuelle Entwicklungen und „Trends“ zur Bestattungskultur.

Der Ohlsdorfer Friedhof ist der weltgrößte Parkfriedhof mit mehr als 300.000 Gräbern, 14 Beerdigungshallen und einer Vielzahl unterschiedlicher Beerdigungsmöglichkeiten.  Besonders gestaltete Grabfelder zu bestimmten Themen zeichnen diesen Friedhof aus. So gibt es Grabfelder für Paare, unter Bäumen, im Blumenband,  mit Schmetterlingen als gemeinsamen Gestaltungselement, mit Wildblumen unter besonderen ökologischen Gesichtspunkten gestaltet oder auch verschiedene Kolumbarien für Urnen.

Im Unterschied zu Südoldenburg finden in Hamburg inzwischen 80 % Urnenbeisetzungen statt. In Südoldenburg überwiegen die Erdbestattungen im Sarg deutlich.

In Hamburg entwickelt sich gerade ein neuer Trend. Immer mehr Trauernde möchten noch in den Tagen vor der Bestattung in einem gesonderten Raum Abschied von ihrem Verstorbenen  nehmen können. Das ist im Oldenburger Münsterland seit vielen Jahren üblich.

Aber auch gemeinsame Entwicklungen lassen sich beobachten. So nehmen persönliche Gestaltungswünsche bei Beerdigungen und Grabgestaltungen zu. Deswegen wird es immer wichtiger, dass sich Angehörige vor einer  Beisetzung über die Gestaltungsmöglichkeiten auf dem von ihnen gewählten Friedhof oder Gräberfeld informieren.

 

Kreissynode tagte in Lohne

J. Krause aus Neuenkirchen eröffnet die Synode

Die diesjährige Frühjahrssynode des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland in Lohne stand im Zeichen von Wahlen, da sich nach den Gemeindekirchenratswahlen im letzten Jahr auch die Kreissynode neu zusammensetzt. Nach einem Gottesdienst, in dem Pfarrerin Sabine Prunzel  in ihrer Predigt auf die neuen Herausforderungen einging, die durch das Sparkonzept der oldenburgischen Kirche auf den Kirchenkreis und die einzelnen Gemeinden zukommen werden, stärkten sich die Synodalen noch bei Kaffee und Butterkuchen für die vielen Wahlen und konnten sich im zwanglosen Gespräch über zukünftige Aufgaben und Problemstellungen austauschen. Anschließend eröffnete Alterspräsident Jürgen Krause aus Neuenkirchen die Synode. Als erstes stand dann die Wahl des Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Einstimmig wurde Kreispfarrer Braun wieder gewählt, zu seinem Stellvertreter wurde der ehemalige Bürgermeister von Lohne Hans Georg Niesel, der sich gegen zwei Mitbewerber durchsetze.Der Wahl zum Kreiskirchenrat ging eine Diskussion voraus, ob die Anzahl der zu wählenden Kreissynodalen auf sechs erhöht werden solle, wozu die Synode sich entschloss, da die anstehenden Aufgaben sinnvollerweise von einer breiteren Basis mitgetragen werden sollen.

So wurden neben dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter folgende Personen gewählt:

Pfarrer Andreas Technow als stellv. Vorsitzender des Kreiskirchenrates, Pfarrerin Anette Domke (beide Vechta), Frau Doris Fangmann ( Visbek – Langförden), Frau Christine Wagner (Dinklage), Frau Ilona Benker ( Fladderlohausen), Frau Almut Härtel (Vechta) und Herr Dr. H.- H. Lüttich (Cloppenburg).

In einem Marathon von zehn Wahlen mussten folgende Funktionen besetzt werden: Schriftführung für die Synode, anweisende Synodenmitglieder, Rechnungsprüfung, sechs Mitglieder für den Kreismusikausschuss, Besetzung für den Vorstand der Evangelischen Erwachsenenbildung in Oldenburg, Kreisjugendausschuss, Kreisdiakonievorstand und Visitationsteam.

Die Synode beschloss, eine Arbeitsgemeinschaft einzusetzen, die der Kreissynode im Herbst ein Pfarrstellenkonzept für das Oldenburger Münsterland vorlegen soll, das die Vorgaben der Landessynode berücksichtigt.

Zwischen den einzelnen Wahlgängen fand Synodenpräsidentin Sabine Blütchen Gelegenheit, die Synodalen auf die auf der kommenden Kreissynode zu wählenden Landesynodalen einzustimmen, in dem sie über Aufgaben und Verpflichtungen eines Landessynoden referierte.

Nach einer intensiven Sitzung schloss Kreispfarrer Braun die Sitzung um 20.15 Uhr mit dem Segen und entließ die Synodalen in ein verdientes Wochenende. Die nächste Kreissynode ist auf den 13. September terminiert mit der Wahl der neuen Mitglieder für die Landessynode.

Carsten Homann

Pastorentreffen im Artland

Einmal im Jahr treffen sich einige Pfarrer und Pfarrerinnen des Oldenburger Münsterlandes mit Kollegen und einer Kollegin aus dem Artland (hannoversche Landeskirche).

In diesem Jahr waren sie in Quakenbrück zu Gast.

Nach einer Andacht in der evangelisch-lutherischen Petruskirche (Neustadt Quakenbrück) und einer kurzen Führung durch die Kirche stärkten sich alle bei einem reichhaltigen Frühstück im Gemeindehaus.

Beim Gespräch wurden Erfahrungen über die veränderten oder sich verändernden Strukturen in den Kirchenkreisen ausgetauscht.

Außerdem diskutierten die Anwesenden über die Notwendigkeit von Glaubenskursen im Oldenburger Münsterland. Dabei wurde deutlich, wie sehr solche Kurse dem Gemeindeaufbau in den Gemeinden dienen und die Sprachfähigkeit der Menschen über den christlichen Glauben fördern. Das ist gerade im Hinblick auf die freikirchlichen Gemeinden unerlässlich.

Diese Pastoren-Treffen sollen auch in Zukunft auf jeden Fall fortgesetzt werden.

Nächstes Jahr sind alle Teilnehmenden nach Molbergen eingeladen.

Eva Hachmeister-Uecker, Pfarrerin in Essen (Oldenburg)

 

Treffpunkt „Apfelgarten“ wird fortgesetzt

Auch im ersten Halbjahr wird die Reihe „Treffpunkt Apfelgarten“ der evangelischen Kirchengemeinde Lastrup fortgesetzt. „Es konnte wieder ein buntes, vielfältiges und abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt werden“, freut sich Pastor Jürgen Schwartz, der dieses Veranstaltungsformat seit seinem Amtsantritt in Lastrup-Lindern im Februar 2017 betreut.

„Wir laden ein zu Begegnung und Gespräch in das evangelische Gemeindehaus in der Straße Am Apfelgarten. Unser Haus ist offen für alle. Die Vortrags- und Musikabende wollen Brücken bauen und das Gespräch miteinander und untereinander befördern“, erklärt der Geistliche.

Den Auftakt macht ein Konzert der „Tenöre4you“ am 21. Februar um 19.30 Uhr. Nach ihrem famosen Konzert im Juni 2017, das sehr großen Zuspruch fand, kommen sie nun mit ihrem neuen Programm in die Christuskirche. Es ist wieder eine Pop-Klassik-Mischung mit erstklassigem Livegesang in italienischem Gesangstil.

Das Duo Timber wird am Samstag, dem 9. März, um 19.30 Uhr ein spannendes und abendfüllendes Programm aus unterschiedlichen Musikrichtungen gestalten. Bernd und Tim Neuschwander, Vater und Sohn, haben beide klassische Ausbildungen u.a. für Gesang und Gitarre absolviert, und werden Stücke aus ihrem umfangreichen Repertoire von Irish-Folk bis Robbie Williams präsentieren.

Unter dem Titel „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ wird am Mittwoch, den 20. März, um 19.30 Uhr ein Vortrags- und Informationsabend zum Thema Frieden stattfinden. Der Beauftragte für Ethik und Weltanschauungsfragen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Olaf Grobleben, wird über aktuelle friedensethische Entwicklungen berichten: Was gehört zu einem „gerechten Frieden“ und wie kann dieser umgesetzt werden. Der Referent will in einen Dialog mit den Gästen treten.

Erwin Plachetka und John Duczek werden am Mittwoch, den 24. April, um 19.30 Uhr eine musikalische Krimilesung gestalten. John Duczek, ausgebildeter Tenor und Mitglied zahlreicher Ensembles, singt Lieder von Nat King Cole, Frank Sinatra und Dean Martin. Der Autor und Verleger Erwin Plachetka liest aus seinen Romanen.

„Wenn Musik und Literatur aufeinander treffen, dann befruchten sie sich gegenseitig und es entsteht eine besondere Mischung.“, weiß Pfarrer Schwartz zu berichten: „Die Interpreten versprechen ein unterhaltsames Vergnügen.“

Ein paar Tage später, am Sonntag, dem 28. April, kommt um 17 Uhr Martin von Maydell in die Christuskirche, um ebenfalls eine musikalische Lesung zu machen. Der langjährige Lehrer für Gesang, Liedbegleitung und Gitarre hat 17 Lieder ausgewählt, die er vorstellen wird und dazu jeweils interessante Hintergrundgeschichten erzählen. Es sind Geschichten zum Staunen und Schmunzeln. „Es ist ein Nachmittag mit viel Musik und noch mehr Aha- und Ach-was-Momenten“, kündigt Pastor Schwartz an.

Unter dem Titel „Unverschönt …“ stellt der Sänger, Gitarrenspieler und Songwriter Tom Hardy sein neues Programm vor. Er interpretiert – auf seine ihm ganz eigene Weise – Lieder von Bob Dylan, Simon und Garfunkel und vielen anderen namhaften Künstlern. Das Konzert besteht aus einer guten Mischung aus Folk, Country und Rock.

Das Duo „Sing your Soul“ spielt am Sonntag, dem 07. Juli, um 17 Uhr Musik für die Seele. Meike Salzmann mit ihrem Konzertakkordeon und Ulrich Lehna mit Klarinette machen schon seit vielen Jahren Musik und waren auf zahlreichen internationalen Festivals sehr erfolgreich. In der eher seltenen Instrumentenkombination von Klarinette und Akkordeon bieten sie Musik aus unterschiedlichen Stilrichtungen – Klassik, Neue Musik und Klezmer gehören dazu, ebenso Tango und U-Musik.

Die Veranstaltungsflyer mit dem Gesamtüberblick gibt es im Kirchenbüro und in der Christuskirche und auf Nachfrage (Telefon: 0 44 72 273).

Hier der aktuelle Flyer!

 

Kirchengemeinde Essen begrüßt Vikarin Femke Isermann

Vikarin Isermann (Mitte) und der Gemeindekirchenrat

Am 01. Oktober hat Frau Vikarin Femke Isermann ihren Dienst in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde begonnen.

Im Gottesdienst am 14. Oktober stellte sie sich der Kirchengemeinde vor. Sie wurde vom Gemeindekirchenrat und der Gemeinde herzlich begrüßt.

Pfarrerehepaar Uecker führte sie mit Gebet und Segen in ihren Dienst ein.

Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen viele Gemeindeglieder am Empfang im Gemeindehaus teil. Er bot Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung.

Foto: KÄ Klaus Hönemann