Wenn ein Pastor sein ungeahntes Schauspiel-Talent zeigt…

Das Filmteam und Pastor Uwe Böning (2. v. rechts) drehten nach vorherigen negativen Corona-Tests in der Laurentiuskapelle (v.l.): Hauke Strodthoff, Mickey Luu, Manfred Scholz, Mattis Wedeken, Jette Scholz, Margrit Rüscher sowie Hans-Werner Kögel.

Damme (oev). Die Laurentiuskapelle im Dammer Stadtzentrum ist einer der Drehorte des Films „Auf der Suche nach dem leeren Grab“. Ein siebenköpfiges Filmteam drehte dort nach vorherigen negativen Corona-Schnelltests vier Szenen für einen rund 30-minütigen Kurzfilm der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Pastor Uwe Böning wirkte dabei als Schauspieler mit.
„Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Laurentiuskapelle für den Film auserwählt wurde“, sagte der Pastor der evangelischen Kirchengemeinde in Damme. Und auch sein Debüt vor der Kamera wusste Uwe Böning zu gefallen. „Das Team hat mich sehr gut aufgenommen und hat es mir leicht gemacht“, so Böning, der sich in dem Film selbst spielt. Er entdeckte auch so einige Parallelen zu seinem eigentlichen Beruf – etwa das Auftreten vor Publikum. Zudem müsse wie im Film auch ein Geistlicher seine Botschaft gut vermitteln können.
Für die oldenburgische Landeskirche ist dies bereits das zweite Filmprojekt seit der Corona-Pandemie, erklärte der Pressereferent der Landeskirche und Pastor Hans-Werner Kögel. Mit der Pandemie habe man zunächst begonnen, die Gottesdienste zu filmen. „Irgendwann entstand die Idee einen Weihnachtsfilm für Kinder zu drehen“, so Kögel. Das Filmprojekt sei so gut angekommen, dass man nun auch die Ostergeschichte neu erzählen möchte. Hierfür kooperiert die Landeskirche mit dem TV- und Radiosender Oldenburg Eins. Hauptadressat des Films sind die Konfirmanden in der oldenburgischen Landeskirche.
„Mit dem Film wollen wir ihnen einen anderen Blick auf die Feiertage bieten“, sagte Kogel. Mit einem Film-Genre, dass es so eigentlich noch nicht gab. Dieser Ansicht ist zumindest Manfred Scholz von Oldenburg Eins. Scholz schrieb das Drehbuch und führt in dem Kurzfilm Regie. „Es ist eine Mischung aus Spielfilm und Dokumentation – mit kirchlichen, aber auch weltlichen Elementen“, sagte Scholz.
Der Film wird ab dem Osterwochenende auf dem Youtube-Kanal der Landeskirche und im Programm von Oldenburg Eins zu sehen sein. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage www.kirche-oldenburg.de.

Text und Bildrechte: Steffen Oevermann /Oldenburgische Volkszeitung (OV) – Vechta

 

 

Ev. Schulpfarrer in Cloppenburg. Administrator dieser Website, die im Auftrag des Kirchenkreises erstellt wurde.